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Leitbild: Baustein „Speyer an den Rhein“

Der Rhein bildet das Rückgrat der Stadt- und Freiraumstruktur von Speyer. Vom Angelhofer Altrhein im Norden bis zum Berghäuser Altrhein im Süden finden sich wichtige Freiräume an seinem Ufer und in den Talauen.

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Leitbild: Baustein „Grün-vernetze Quartiere“

Die urbanen Freiräume in den städtischen Quartieren und ihre Bedeutung angesichts des Klimawandels sind das zentrale Thema des Bausteins "Grün-vernetzte Quartiere".

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Leitbild: Baustein „Grün-blauer Landschaftsbogen“

Leitbild Grün-blauer Landschaftsbogen; Quelle: agl/Saarbrücken, im Auftrag der Stadt Speyer

Der Baustein „Grün-blauer Landschaftsbogen“ nimmt die unterschiedlichen Charaktere und Funktionalitäten der Landschaftsräume am Stadtrand in den Blick. Diese Landschaftsräume sind nicht nur wichtige Erholungsräume, sondern dienen z.B. auch dem klimaökologischen Ausgleich oder dem Arten- und Biotopschutz und werden land- oder forstwirtschaftlich genutzt. Zu ihnen gehören die Seenlandschaften im Norden, das stadtnahe Nutzungsmosaik im Bereich Schlangenwühl und Wammsee nördlich der Innenstadt, die Feld- und Waldfluren im Nordwesten, der Speyerer Stadtwald, die offenen Landschaftsräume im Westen und Südwesten und schließen die Auenlandschaften am Rhein.

Ziel ist es,

  • die Stadtrandlandschaften für die Naherholung zu erschließen und sie besser an die Siedlungsbereiche anzubinden und
  • ihre unterschiedlichen, für die Stadt bedeutsamen Funktionalitäten, wie klimaökologische Ausgleichsfunktionen, Biotopvernetzung, Arten- und Biotopschutz, urbane Landwirtschaft, Kiesgewinnung und Naherholung, zu sichern und zu stärken.

Unsere Leitfragen für die Diskussion:

  • Wie bewerten Sie den Baustein „Grün-blauer Landschaftsbogen“ und dessen Leitziele?
  • Sind die räumlichen Schwerpunkte richtig gesetzt?
  • Beschreiben die Leitziele die wesentlichen Aspekte, die diesem Baustein zugeordnet werden können?
  • Was möchten Sie den Planer*innen im Hinblick auf diesen Baustein mit auf den Weg geben?
  • Haben Sie Maßnahmenvorschläge zur Umsetzung der Leitziele?

Hier können Sie die Beschreibung des Leitbilds und seiner Bausteine herunterladen. In dem Dokument werden für jeden Baustein die Leitziele und Handlungsschwerpunkte beschrieben und visualisiert sowie erste Handlungsansätze und Maßnahmenvorschläge aufgeführt.

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Kommentare

• Die „multifunktionalen, attraktiven Landschaftsräume am Stadtrand“ sind überwiegend hochwertige Naturschutzgebiete.
• Diese Gebiete sind bereits jetzt schon gut genug zu erreichen und z.T. überlaufen.
• Ziel muss sein: Entlastung der wertvollen Grüngürtelbiotope durch Ver-besserung des Grünraumangebotes in der Siedlung und Besucherlen-kungskonzepte in den attraktiven Landschaftsräumen
Mitglieder der Bieneninitiative Speyer (Doris Hoffmann, Regina Krauß, Susanne Mayrhofer, Monika Oberfrank, Volker Westermann)

• Der Speyerer Stadtwald soll Wald bleiben. Ein natürlicher Wald ist kein Park.
• Der Speyerer Wald ist bereits vielerorts zu licht. Ihn parkähnlich zu ge-stalten ist kontraproduktiv.
• Der Wald muss Lebensraumbiotop für Pflanzen und Tiere, Schad-stofffilter und Klimaregulator bleiben – und weiterhin als Naturerlebnis Wald erlebbar bleiben.
Mitglieder der Bieneninitiative Speyer (Doris Hoffmann, Regina Krauß, Susanne Mayrhofer, Monika Oberfrank, Volker Westermann)

Moderationskommentar

Die Bezeichnung „Parkwald“ für dieses Waldgebiet ist dem Landschaftsplan zum Flächennutzungsplan 2020 der Stadt Speyer entnommen. Dort wird in den umweltbezogenen und gestalterischen Zielvorstellungen zum Teilraum 12 „Speyerer Stadtwald“ (S. 129) Folgendes ausgeführt: „Der stadtbezogene Erholungsraum ist nörd-lich der Iggelheimer Straße ausgebildet. Durch waldbauliche Maßnahmen sind erlebniswirksame Waldbilder entstanden. Parkartig aufgelockerte Waldbestände wechseln mit Lichtungen und kompakten Waldarealen. Eine ausgeprägte Raumbildung trägt zur Steigerung der Attraktivität für die Erholung bei.“
Auch im Freiraumentwicklungskonzept steht das Ziel, den Wald als Lebensraum und Klimaregulator zu schüt-zen und zu entwickeln, im Vordergrund. Demzufolge unterstützen wir die im 3. Unterpunkt genannten Ziele umfänglich. Wie der Wald seiner Erholungsfunktion gerecht werden kann und wie unterschiedliche Interessen (Naturschutz, Bundeswehr, Forstwirtschaft, Erholung, Grundwasserschutz) untereinander abgestimmt werden können, soll in diesem Prozess durchaus diskutiert werden.

• Die Agrarflächen um Speyer werden als Teil des Freiraumkonzeptes behandelt. Dementsprechend sollte auch die Bedeutung regionaler Landwirtschaft im Freiraumkonzept transportiert werden (Speyer im gu-ten Dialog mit seinen Landwirten).
• Biologische Landwirtschaft in der Gemarkung Speyer sollte gefördert werden.
• Bitte prüfen: Initiierung eines Schulbauernhofes und / oder Kindergar-ten-Bauernhofes
• Bitte prüfen: Initiierung eines SOLAWI-Projektes (Projekt Solidarische Landwirtschaft)
Mitglieder der Bieneninitiative Speyer (Doris Hoffmann, Regina Krauß, Susanne Mayrhofer, Monika Oberfrank, Volker Westermann)

Die Schilfstreifen am Wammsee müssten besser geschützt werden, so das private Pächter diese nicht zerstören

BUND Ortsgruppe Speyer

Wir wünschen uns den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen im Speyerer Norden

BUND Ortsgruppe Speyer

Wir wünschen uns den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen im Speyerer Norden, nicht nur eine (Ent-)"Würdigung" "unter Berücksichtigung und in Abwägung mit Stadtentwicklungsbelangen"

BUND Ortsgruppe Speyer

Statt einer Inszenierung sollten nachhaltige Ziele für den Stadtwald definiert werden:
- Klimawandel-Verträglich
- Schutz von Biotopbäumen / stehendem Totholz vor Verkehrsicherungspflicht
- Schutz besonderer Arten
- Geschütze Offenflächen für Ziegenmelker & Co

BUND Ortsgruppe Speyer

Schutz von alten Bäumen, Bäumen mit Totholz, Biotopbäumen / stehendem Totholz vor Verkehrsicherungspflicht. Also statt jeder Weg für die "Erholungsnutzung erschließen" bewußt ein Wegekonzept mit ausgewählten Wegen erstellen und andere Wege schließen, um hier mehr Totholz und Wildnis im Wald ermöglichen

BUND Ortsgruppe Speyer

- Bei der Bepflanzung / Beschattung von offenen Wegen sollten möglichst heimische Arten gewählt werden

- Zu einer Biotopvernetzung gehören auch Ackerraine und für Reptilien Steinhäufen / liegendes Totholz

BUND Ortsgruppe Speyer

- das Gebiet ist bereits "zu erschlossen" und wird gerade durch das Ausführen von (unangeleinten) Hunden sehr strapaziert

- Diese Nutzung müsste eindeutig gelenkt und überwacht werden.

- den Begriff "erschließen" bitte an dieser Stelle streichen, statt dessen Umformulieren in "Naturerleben in ausgewählten Zohnen und auf definierte Wege lenken, die Natur muss hier Vorrang erhalten"

BUND Ortsgruppe Speyer

Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Walderholung unterstützen wir unbedingt

BUND Ortsgruppe Speyer

Die Berme am Rheinhauptdeich mit den Wiesensalbei-Glatthafer-Wiesen muss erhalten bleiben. Im Sommer kann man dort zahlreiche Schmetterlinge wie Ochsenaugen, Schachbrettfalter oder Bläulinge beobachten. Dies sollte das neue Wegekonzept berücksichtigen.

BUND Ortsgruppe Speyer

Maßnahmen wie Streuobstwiesen sollten durch ein bewußtes Nutzungs-und Pflegekonzept ergänzt werden, die einen dauerhaften Gewinn für seltene Tiere und Pflanzen sicherstellen. Neben Streuobstwiesen und Gehölzen sollten auch Kleinbiotope für Amphibien (z.B. Tümpel) oder Reptilien (Steinhäufen, lockere Erde, liegendes Totholz) angelegt werden.

BUND Ortsgruppe Speyer

- Grundsätzlich begrüßen wir den Stadrandweg, aber im südlichen Auwald sollte als Weg durchgängig der Radweg am Rheinhauptdeich gewählt werden, nicht der Leinpfad am Rheinufer - Siehe Argumente bei
https://www.freiraumdialog-speyer.de/comment/336#comment-336
https://www.freiraumdialog-speyer.de/comment/335#comment-335
Unser Hauptargument ist, dass gerade der Leinpfad im südlichen Auwald sehr ruhig ist und eine große Stadtferne ermöglicht, die wir in dieser Form sehr schätzen.

- Dieser Stadtrandweg sollte zugleich zur Biotopvernetzung dienen durch:
-- Durchgängigen Wiesenstreifen
-- Begleitung durch Büsche / Bäume, z.B. für Wildkatzen
-- Mikrobiotope für Reptilien (Liegendes Totholz, Steinhäufen, lockere Erde)
-- Nistmöglichkeiten für Wildbienen (nicht nur Bienenhotels, sondern auch für bodenbrütende Wildbienen, Bienen, die in abgestorbenen, senkrecht stehenden Stägel /Zweigen ihre Brut anlegen, z.B. durch mehrjährige Bestände an (verdorrten) Königskerzen)

BUND Ortsgruppe Speyer

Die Sanddüne wächst vom Rand her immer weiter zu und es finden sich immer mehr Dreck/ Äste/ Feurreste auf der Sanddüne. In der Vergangenheit wurde dies durch die Übungen der Bundeswehr offen gehalten. Obwohl man im Naturschutzgebiet wenig eingreifen sollte, besteht die Gefahr bei weiterer Untätigkeit, dass die Sanddüne von außen her zuwächst und sich somit sogar auf Dauer zu einem "einfachen" Berg verändert. Daher offen halten!!!!

Seit dem die Bundeswehr den großen Sandbereich östlich der Sanddüne/ vor der B9 nicht/ weniger nutzt wächst auch dieser Bereich zu. Wie könnte man diesen Bereich weiter nutzen und offen halten? BMX Strecken? Moderne Mountainbike oder sogar gezielte Crossmotorrad strecken schaffen? Gezielt Räume auch für diesen Sport schaffen, damit nicht andere Gebiete "illegal" genutzt werden

Viele Wege rund um oder im Truppenübungsbereich sind gekennzeichnet durch tiefe Gräben/ Pfützen, die durch die Panzerbewegeungen geschaffen wurden. In Feuchtperioden kann man diese sonst breiten Wege nicht mehr nutzen, weil die Pfützen sich über die ganze Wegbreite ziehen. Diese Wege bitte ebnen!!!
Man kann direkt nebenan "wilde Feuchtbiotope" schaffen, aber nicht auf breiten Wegen!

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