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Das grün-blaue Leitbild für die Freiraumentwicklung in Speyer

Das Freiraumentwicklungskonzept zeigt neue Freiraumperspektiven für die Stadt Speyer auf. Sie werden in einem „grün-blauen“ Leitbild mit drei Bausteinen zusammengefasst.

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Leitbild: Baustein „Grün-blauer Landschaftsbogen“

Der Baustein „Grün-blauer Landschaftsbogen“ nimmt die unterschiedlichen Charaktere und Funktionalitäten der Landschaftsräume am Stadtrand in den Blick. Diese Landschaftsräume sind nicht nur wichtige Erholungsräume, sondern dienen z.B.

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Leitbild: Baustein „Speyer an den Rhein“

Leitbild Speyer an den Rhein; Quelle: agl/Saarbrücken, im Auftrag der Stadt Speyer

Der Rhein bildet das Rückgrat der Stadt- und Freiraumstruktur von Speyer. Vom Angelhofer Altrhein im Norden bis zum Berghäuser Altrhein im Süden finden sich wichtige Freiräume an seinem Ufer und in den Talauen.

Der Baustein „Speyer an den Rhein“ greift die vielfältigen Potenziale auf, die sich aus der Lage am Rhein ergeben, arbeitet die Eigenarten der Teilräume heraus und setzt sie in Szene. Wesentliche Ziele für diesen Baustein sind,

  • Stadt und Rhein stärker miteinander zu verweben,
  • die Erholungsfunktion der uferbegleitenden Freiräume zu stärken,
  • Altarme, Auwaldreste und Stromtalwiesen als wertvolle Naturräume zu schützen,
  • die Vernetzungsfunktion weiterzuentwickeln sowie
  • Retentionsräume zu sichern und die Hochwasserresilienz der Freiräume in Ufernähe zu fördern.

Für die drei Teilräume „Angelhofer Altrhein“, „Urbanes Rheinufer“–- das ist der Uferabschnitt mit einem direkten Siedlungbezug – sowie „Auwälder und Stromtalwiesen“ im Süden werden jeweils spezifische Leitziele und Handlungsansätze entwickelt. Als übergreifendes Vernetzungselement schließt ein durchgängiger Rheinuferweg die drei Bereiche zusammen; die Rheinquerungen stellen die Verbindungen über den Fluss hinweg sicher.

Unsere Leitfragen für die Diskussion:

  • Wie bewerten Sie den Baustein „Speyer an den Rhein“ und dessen Leitziele?
  • Sind die räumlichen Schwerpunkte richtig gesetzt?
  • Beschreiben die Leitziele die wesentlichen Aspekte, die diesen räumlichen Schwerpunkten zugeordnet werden können?
  • Was möchten Sie den Planer*innen im Hinblick auf diesen Baustein mit auf den Weg geben?

Hier können Sie die Beschreibung des Leitbilds und seiner Bausteine herunterladen. In dem Dokument werden für jeden Baustein die Leitziele und Handlungsschwerpunkte beschrieben und visualisiert sowie erste Handlungsansätze und Maßnahmenvorschläge aufgeführt.

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Kommentare

Moderationskommentar

Guten Tag!
Mein Name ist Christine Schaal-Lehr. Zusammen mit dem Fachdienst Grünflächenplanung der Stadt Speyer und meinen Kolleginnen bei der agl Hartz • Saad • Wendl Landschafts-, Stadt- und Raumplanung aus Saarbrücken habe ich die bisherigen Inhalte zum Freiraumentwicklungskonzept der Stadt Speyer erarbeitet. Auf Ihre fachlich-inhaltlichen Fragen zum Leitbild und seinen Bausteinen oder zur Bestandsbewertung werde ich Ihnen eine Rückmeldung geben. Dabei unterstützt mich Steffen Schwendy vom Fachdienst Grünflächenplanung. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Hinweise und Kommentare.

Ich vermisse eine explizite Aussage zum Rheinstadion. Hier besteht eine große, freie Fläche die entweder konsequent für Freizeitnutzung modernisiert oder renaturiert werden sollte.

Hallo,
warum wurde hinter dem Parkplatz der Jugendherberge in der Kurve von Geibstraße zu Am Neuen Rheinhafen die Bäume gefällt und alles Grün platt gemacht? Ich hoffe, hier ist eine adäquate Renaturierung geplant!

Moderationskommentar

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben Ihre Frage an die Stadtverwaltung weitergeleitet.

Moderationskommentar

Der von Ihnen genannte Bereich wird durch die Stadtwerke Speyer (Verkehrsbetriebe), denen das Grundstück gehört, komplett neu überplant. Da hier der Umstieg der Flusskreuzfahrt-Touristen auf den Busverkehr erfolgt, müssen neue Busspuren hergestellt werden, denn der Umstieg im Fahrbahnbereich - wie bisher – muss aus Sicherheitsgründen geändert werden. Gleichzeitig war ja die überwiegend versiegelte Fläche in schlechtem Zustand und aufgrund tiefer Pfützen nur teilweise nutzbar. Hier soll jetzt ein Parkplatz mit einer großzügigen Begrünung (ca. 50 Bäume und Grünstreifen), Angeboten für Elektromobilität und Fahrräder sowie ergänzende Wohnmobil-Stellflächen geschaffen werden. Es ist vorgesehen, etwa Mitte des Jahres mit den Arbeiten zu beginnen. Die Rodung musste vorgezogen werden, da im Sommer solche Arbeiten aus Naturschutzgründen nicht durchgeführt werden dürfen.

Ich würde mich freuen, wenn die Parkplätze als Parkhaus geplant werden, damit so wenig Fläche versiegelt werden muss, wie möglich.

• Die Landzunge an der Uferpromenade hat einen einzigartigen Charme.
• An ihrer Spitze steht man quasi „mitten im Fluß“ – weitab vom Siedlungstrubel.
• Das muss man sich erlaufen. Und das ist gut so.
• Eine Brücke zerstört die Atmosphäre dieses besonderen Speyerer Ortes.
• Die hohen Kosten für solch eine Brücke sollte man sparen und anderweitig bes-ser verwenden.
Mitglieder der Bieneninitiative Speyer (Doris Hoffmann, Regina Krauß, Susanne Mayrhofer, Monika Oberfrank, Volker Westermann)

ja, eine Brücke wäre außerdem ein starker Eingriff in die natürlichen Gegebenheiten und der Bau kostet viel Energie (Beton!!!!), was sich mit COs-Einsparen nicht vereinbaren lässt.

• Die (vermeintliche) Barrierewirkung der Industriebahn kann nicht nach-vollzogen werden. Hier fährt doch nur 2 bis 3x am Tag eine Bahn. Da stellt jede Straße eine größere Barriere dar.
• Müssten für eine Überführung Bäume gefällt / Grünflächen gerodet werden?
• Die Kosten für eine Überführung sollte man sparen und anderweitig besser verwenden.
• Statt die Barrierewirkung des Industriegleises über zu bewerten sollte ihr „Begleitgrün“ stärker in den Blick, geschützt und aufgewertet wer-den.
Mitglieder der Bieneninitiative Speyer (Doris Hoffmann, Regina Krauß, Susanne Mayrhofer, Monika Oberfrank, Volker Westermann)

- Wir sehen hier keine weitere Notwendigkeit der Anbindung. Aus unserer Sicht ist die Anbidung hervorragend - mit dem Fahrrad ist der Auwald sehr gut erreichbar
- Mit dem Auto ist bei der Fähre genügend Parkraum vorhanden. Dort gibt es auch entsprechend befestigte Wege für die Naherholung von Personen mit Bewegungseinschränkungen
- Darüber hinaus sollte der Zugang mit Autos gerade über die Alte Rheinhäuser Straße weiter eingeschränkt werden, z.B. sollte der Hinweis auf Anlieger noch weiter geschärft werden auf Personen, die eine amtliche Berechtigung für das Parken am Rheinwachthaus haben

BUND Ortsgruppe Speyer

- Die aktuell genutzten Aufenthaltsmöglichkeiten am Wasser sind mehr als ausreichend

- Das Ausgestalten von Aufenthaltspunkten mit Bänken, Mülleimer etc. würde wahrscheinlich nur noch zu mehr Besuchern führen und den Charakter des Auwaldes als "relativ" wilde Natur beeinträchtigen

- Es besteht die Gefahr, dass Personen sich dann noch länger am Abend / in der Nacht dort aufhalten und damit die Ruhepause für Tiere weiter beschnitten werden

- Insbesondere sollten keine Lichtquellen (fest installierte oder durch nächtliche Besucher) in den Auwald gebracht werden, um die Insekten nicht zu stören

- Zusätzlich sollte konsequent durch das Ordnungsamt das Campingverbot im Auwald durchgesetzt werden, um so die sensible Natur zu schonen

- Für uns ist auch unklar, ob eine Ausweitung der Aufenthaltsmöglichkeiten und ein weiteres "Anlocken" von noch mehr Besuchern im Einklang mit dem Status als FFH-Gebiet ist

- Hier haben wir vor wenigen Jahren den Auwald-Lehrpfad im Südlichen Auwald etabliert. Aus unserer Sicht erfüllt er genau diese Punkte wie das Informieren über die besonderen Habitate im Auwald und das Sensiblisieren für die Belange des Arten- und Biotopschutzes https://speyer.bund-rlp.de/fileadmin/speyer/Flyer_Auwaldweg_2018-02-07_v...

- Wir würden uns freuen wenn dieser Auwaldweg im Rahmen des Freiraumentwicklungskonzeptes promoted wird

- Führungen im Auwald durch fachkundige Personen würden wir begrüßen

- Am Industriehafen schlagen wir vor, dass die Straße "Am neuen Rheinhafen" die entlang der Bahnlinie / PFW und dem Rheinhafen verläuft, als Einbahnstraße für den LKW-Verkehr ausgewiesen wird. Der dadurch geschaffene Freiraum auf der zweiten Fahrspur sollte in ein Fahrrad- und Fußweg umgewandelt werden

- Die Notwendigkeit eines "Durchgängigen Uferwegs" südlich des Industriehafens widerspricht unserem Naturerleben als Speyerer Bürger*innen.

- Die Halbinsel am Industriehafen ist deshalb so besonders, gerade, weil es eine Halbinsel ist, eine zu einfache Anbindung and die Innenstadt würde diese Qualität zerstören.

BUND Ortsgruppe Speyer

Um zum wunderschönen Altrheingebietes südlich des neuen Rheinhafens zu kommen, ist man als Fußgänger zwischen donnernden LKWS echt verloren- das ist so schade !! Bitte ,bitte ein Fussgängerweg!

- Der Leinpfad am Rhein von der Fähre in Richtung Stadt hat gerade die Qualitäten von sehr naturbelassen, relativ einsam, sehr stadtfern durch den "weiten" Anfahrtsweg. Damit bietet dieser Weg einen wichtigen Bestandteil eines Freiraumkonzeptes, nämlich die Stadtferne! Diese Stadtferne oder "Stadtflucht" würde durch einen durchgängigen Weg komplett zerstört werden

- Darüber hinaus widerspricht die Möbelierung / Belechtung / Schaffung eines angemessenen Belages der Natürlichkeit des südlichen Auwaldes.

- Die Kiesbänke am südlichen Auwald sind darüber hinaus für Vögel ein Rückzugsraum und sollten so wenig wie möglich durch Besucher beeinträchtig werden. Deshalb sollte dieser Weg nicht stärker frequentiert werden

BUND Ortsgruppe Speyer

Ich würde es toll finden wenn die Salierbrücke beleuchtet wäre, wie in einer coolen Großstadt in schönen Farben. Natürlich alles umweltfreundlich.

Lichtverschmutzung ist meiner Ansicht nach nicht cool! Abendliche Beleuchtung sollte so gering wie möglich gehalten werden, um die Natur (Insekten z.B.) nicht zu stören.

Eine wunderbare Fortführung des Bands würde eine Fußgänger/ Radbrücke unterhalb der Brücke der A61 über den Rhein sein. Dadurch wäre ein Lücke im Wegenetz im Norden geschlossen. Man könnte zu Fuß/ mit dem Rad eine deutliche Erweiterung des Radius erreichen und wunderbare Rundwege schaffen. Eine zusätzliche Verbindung zwischen RLP und BW. Die Kollerfähre verkehrt nur eingeschränkt und man könnte für beide Seiten des Rehins neue Möglichkeiten auf der anderen Rheinseite schaffen.
Dies könnte man auch im Rahmen des geplanten Ausbaus der A61 umsetzen.

Hallo,
ich bin doch sehr verwundert, wie es zu der Entscheidung kam, in der Fritz-Ober-Straße den vom Autoverkehr physisch getrennten Radweg zurückzubauen und hier Muttererde aufgefüllt wurde, um Blumen hinzupflanzen. So sehr ich an anderer Stelle Maßnahmen gegen eine weitere Versiegelung begrüße, erscheint mir hier die genannte Begründung "weil Wurzelschäden zu groß gewesen sein" als fadenscheinig. Wenn der Radweg zu nah an den Bäume ist, dann könnte man den Radweg + Fußweg z.B. etwas verkleinern. Die stark von Fahrradfahrern genutzte Strecke zurückzubauen und die Kinder der Gesamtschule gegenüber und alle weiteren Radfahrer auf die Straße zu den Autos zu schicken (bei weiterhin Tempo 30!) sorgt nicht für mehr Sicherheit für Radfahrer! Im Gegenteil. Die Fritz-Ober-Straße eignet sich hervorragend, um Rad-, Fuß- und Autoverkehr getrennt voneinander fließen zu lassen. Hier müssen andere Lösungen zu finden sein. Ziel der Stadt sollte es sein, mehr Radwege baulich vom Autoverkehr zu trennen, z.B. den Radweg von der Fritz-Ober-Straße Richtung Rhein über den Ziegelofenweg eher auszuweiten und nicht die wenigen vernünftigen Radwege, die es gibt, zurückzubauen. Zumal laut dem Fahrradbeauftragten der Stadt Speyer nicht mal Fahrradpiktogramme, Verkehrsberuhigung oder ein Schutzstreifen auf der Straße geplant zu sein scheint. Damit wird Fahrradfahrern die neue Verkehrsführung nicht eindeutig aufgezeigt werden, schon jetzt fahren die Radfahrer lieber auf dem Fußgängerweg als auf der Straße, weil ihnen das sicherer erscheint. Denn ja, Fahrradfahrer fühlen sich neben Autos ohne Schutzstreifen oder baulicher Trennung nicht sicher, gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist!

Mehr Rad- und Gehwege steigern die Lebensqualität der Stadt Speyer für ihre Anwohner. Diese Maßnahme trägt nicht dazu bei. Sie trägt zu mehr Gefahr, Unsicherheit und Radverkehrchaos für Radfahrer und radelnde Schülerinnen und Schüler bei.

Moderationskommentar

Die Stadtverwaltung unterstützt die Stärkung des Radverkehrs gegenüber dem Autoverkehr. Gerade im Zusammenspiel zwischen Autos und Fahrrädern findet seit einiger Zeit ein diametraler Kurswechsel statt.
Die Fritz-Ober-Straße ist in diesem Bereich seit einiger Zeit als 30-km-Zone ausgewiesen. In solchen Zonen ist der Radweg nicht benutzungspflichtig, da aufgrund der üblicherweise geringen Geschwindigkeit Radfahrer gut berücksichtigt werden können.
Rad- und Fußwege insgesamt einfach schmäler zu bauen, widerspricht leider geltenden Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Insgesamt ist es ohnehin Anliegen der Verkehrsplaner und auch der Fahrradexperten, den Radverkehr auf der Fahrbahn mitrollen zu lassen. An der Fritz-Ober-Straße war der Belag des Radwegs aufgrund der Wurzeln derart stark aufgewölbt, dass eine Egalisierung des Belags nur unter erheblichen Wurzelverlusten hätte durchgeführt werden können. Um die Baumreihe zu retten wurde diese Lösung präferiert, die verkehrsrechtlich zulässig ist, den Verkehr verlangsamt und die Bäume erhält.
Wenn sich die Autofahrer daran gewöhnen, die geltenden Verkehrsregeln zu achten, werden wir eine Verbesserung der Gesamtsituation im Bereich der Schule erreichen.

Mir wird leider nicht klar, wie der Schutz von ein paar Bäumen wichtiger gewertet werden kann, als die Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr, vor einer Schule mit 1000en Schüler:innen tagtäglich. Als Radfahrer mit den Autos mitrollen und die Verantwortung für die Entschleunigung des Autoverkehrs tragen zu müssen, kann nicht im Sinne der Stärkung des Radverkehrs sein, wenn nebendran eine protected bikeline möglich wäre. Warum müssen Radfahrer an dieser Stelle dafür herhalten, dass sich Autofahrer an die geltenden Verkehrsregeln halten? Zumal Autofahrer ja nicht mal durch Fahrradpictogramme darauf hingewiesen werden oder wenigstens ein Radschutzweg auf der Straße aufgezeichnet wird. Der einzige HInweis darauf, dass Radfahrer auf die Straße dürfen, ist ein Schild, dass sich außerhalb des direkten Sichtfeldes der Autofahrer befindet. Wie soll da eine Akzeptanz des Radfahrers auf der Straße gelingen?

Aktuelle Empfehlungen zur Gestaltung des Fahrradverkehrs legen nahe, dass eine gute Abtrennung durch Fahrbahnmarkierungen sehr wichtig ist. Ich möchte Sie daher gerne auf zwei Veröffentlichungen hinweisen, beide Veröffentlichungen beschäftigen sich mit unserem Thema des Radwegs.

Da ist zum einen das Interview mit der Kanadierin Heather Kaths, die den deutschlandweit einzigen Lehrstuhl für Verkehrsplanung in Wuppertal innehat, der auf das Fahrrad fokussiert.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/fahrradfahren-andreas-scheuer-radwe...

Hier können Sie nachlesen, welche Empfehlungen aktuell für die Gestaltung des Fahrradverkehrs innerorts gegeben werden.

z.B.
"Welche Bedeutung haben Fahrbahnmarkierungen?
Eine gute Abtrennung ist sehr wichtig. Es gibt da eine interessante Studie. Bei einem sogenannten Radschutzweg, also bei einem, der nur mit einer gestrichelten Linie abgetrennt ist, da fahren die Autos enger vorbei als wenn keine Linie gezogen ist. Was gut funktioniert, ist, gefährliche Stellen mit roter Farbe auf dem Asphalt zu markieren. Aber die beste Abtrennung ist eine physikalische Trennung, nicht nur eine Markierung, sondern Bäume oder ein Grünstreifen zwischen Auto- und Radverkehr."

Diese Einschätzung ist kein Einzelfall. Im Nationalen Radverkehrsplan 3.0 gibt es gleichartige Empfehlungen:

Zwei Auszüge aus dem Plan:
-> Konfliktzonen entschärfen: durch ausreichende Aufstell- und Abstandsflächen und bei Bedarf eine bauliche Trennung von Rad- und Kfz-Verkehr
… mit neuen Lösungen für sicheres Radfahren innerorts
-> Geschützte Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes) werden in Deutschland zu einem standardisierten Gestaltungselement.
-> Es werden sichere Knotenpunkte realisiert. Voraussetzung hierfür ist die Etablierung eines sicheren Kreuzungsdesigns.
-> Es werden Konzepte zu flexiblen Straßenquerschnitten, z. B. mit Langsam-fahrspuren, entwickelt, um einen vielfältigen Stadtverkehr zu ermöglichen.
-> Fahrradstraßen schaffen Radrouten im Nebennetz mit wenig Kfz-Verkehr. Durch eindeutige Vorrangregelungen gegenüber kreuzenden Straßen kommen Radfahrende dort schnell und sicher voran

Ich bin der Ansicht, dass dieser geschützte Radfahrstreifen in der Fritz-Ober-Straße existiert und unbedingt erhalten bleiben muss. Die Stadt hat hier bereits umgesetzt, was Verkehrsexperten uns allen empfehlen. Deshalb möchte ich Sie bitten, die Entscheidung bezüglich des Radweges noch einmal zu überdenken und für die Sicherheit der Radfahrer zu handeln.

Hallo!
Ein durchgängiger Weg für Fußgänger und Radfahrer am Rhein entlang von Speyer bis zur Rheinhäuser Fähre: Das ist eine Super-Idee, das sollten Sie unbedingt weiterverfolgen! Gäbe es einen solchen Weg, würde dieser garantiert sowohl von Speyerer Bürgerinnen und Bürgern als auch von Touristen angenommen werden, die Promenade würde weiter aufgewertet, ebenso würde die Rheinhäuser Fähre profitieren.
Falls sich die dafür notwendige Fußgängerbrücke über den Industriehafen nicht verwirklichen ließe, z.B. weil sie zu teuer wäre, sollte unbedingt aber ein Rad-/Fußweg im Bereich entlang der Straße "Am Neuen Rheinhafen" (Abschnitt von der Rheinpromenade bis zur Stockholmer Straße) gebaut werden. Aktuell ist die Situation für Radfahrer und Fußgänger hier aufgrund der engen Fahrbahngestaltung und des starken Lkw-Verkehrs sehr gefährlich. Eine Familie mit kleinen Kindern auf Fahrrädern sollte hier besser nicht fahren, auch wenn dies der kürzeste Weg von der Promenade an den Rheinstrand ist.
Aber noch einmal: Die Idee mit der Verlängerung des Wegs bis zur Rheinhäuser Fähre ist super, Spaziergänger, Jogger, Familien mit Kindern, Radfahrer: Sie alle würden es Ihnen danken!

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